Andrejew, Daniil - Rosa Mira Band 1

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Kurzbeschreibung

Die Weltrose, 350 Seiten, Erscheinungsjahr: 2005.

Rosa Mira, Bd. 1

Daniil Andrejew. ROSA MIRA, Bd. 1, 445 S.
ISBN 978-3-9808919-7-4

1947 wird der russische Poet und Mystiker Daniil Andrejew zu 25 Jahren Haft verurteilt. Alle seine Werke werden vernichtet. Doch sein Lebenswerk ?Rosa Mira? (Die Weltrose) entsteht erst danach, in der Gefängniszelle, auf Papierfetzen.

Beschreibung

Rosa Mira, Bd. 1

Daniil Andrejew. ROSA MIRA, Bd. 1, 445 S.
ISBN 978-3-9808919-7-4

1947 wird der russische Poet und Mystiker Daniil Andrejew zu 25 Jahren Haft verurteilt. Alle seine Werke werden vernichtet. Doch sein Lebenswerk ?Rosa Mira? (Die Weltrose) entsteht erst danach, in der Gefängniszelle, auf Papierfetzen. Das physische Eingekerkertsein lässt transphysische Wanderungen und das Wechseln in die Vergangenheit und Zukunft andersartiger Welten zu, welche mit unserer Welt unsichtbar sowie untrennbar verbunden sind. Das rätselhafte Werk beginnt als eine Kosmologie (Bd. 1), geht zur Analyse der russischen Geschichte und Kultur über (Bd. 2) und wird durch das Bild der Gegenwart und die Zukunftsvisionen des Autors (Bd. 3) abgeschlossen.

Erscheinen darf "Rosa Mira" in Russland erst kurz vor der Jahrhundertwende, lange nach dem Tod Daniils. Es folgen die Übersetzungen ins Englische, Tschechische, Spanische, Japanische und nun die vorliegende deutsche Fassung. Andrejews Name wird führend in der kosmosophischen und historiosophischen Bewegung innerhalb der Russischen Idee, die an das Erbe von Wladimir Solowjew, Nikolaj Fjodorow, Nikolai Roerich, Welimir Chlebnikow, Konstantin Ziolkowskij, Alexander Tschizhewskij und Wladimir Wernadskij anknüpft. Das Anliegen dieser Bewegung besteht in der Verbindung der Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften mit der Religion, den geistig-ethischen Perspektiven der Menschheitsentwicklung sowie in der Synthese der Philosophie des Westens mit dem spirituellen Denkkonzept des Ostens. In Deutschland wird das Werk in die Rubrik "Neue Mythologie" eingeordnet.

Mit gleichermaßen großem Respekt wird Daniil Andrejew und seine leidvoll geschaffene Verkündungsschrift von den Liberalen des Westens, Anhängern des religiösen Pluralismus bis hin zu den Philologen aufgenommen. Aber was fasziniert an diesem Werk Tausende von Lesern? Trotz vielen Neubegriffen entsteht vor uns ein logisch aufgebautes Panorama der Welten. Das Gute und das Böse erscheinen in einem neuen Licht. Die beseelte Welt der Tiere und Pflanzen, die universelle Weiblichkeit, die Mission eines Künstlers, eines Politikers, eines Menschen, eines jeden von uns, - das alles gewinnt an Tiefe. Und letztlich die Rosa Mira selbst, im engeren Sinne des Wortes jene ethische Instanz, die nach der Vision des Autors die Führung über die vereinigte Menschheit der Zukunft übernehmen sollte...

Mögen die Gedanken dieses Buches, unter dem schweren Druck der Zeit erfasst und zu einem Aufruf an die Menschheit verdichtet, auch Ihnen neue Anregungen geben!