Andrejew, Daniil - Rosa Mira Band 1-3

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Kurzbeschreibung

Die Weltrose, 988 Seiten, Erscheinungsjahr: 2009. Gesamtwerk, osa Mira Band 1-3

Beschreibung

Andrejew, Daniil
Rosa Mira Band 1-3
Die Weltrose

988 Seiten, Erscheinungsjahr: 2009
ISBN-13: 9783981176742

Rosa Mira, Bd. 1
In diesem Band sind die ersten 6 Teile (von 12) des Manuskriptes der "Rosa Mira" und damit im Wesentlichen die Kosmologie Daniil Andrejews zusammengefasst.

1947 wird der russische Poet und Mystiker Daniil Andrejew zu 25 Jahren Haft verurteilt. Alle seine Werke werden vernichtet. Doch sein Lebenswerk „Rosa Mira” (Die Weltrose) entsteht erst danach, in der Gefängniszelle, auf Papierfetzen. Das physische Eingekerkertsein lässt transphysische Wanderungen und das Wechseln in die Vergangenheit und Zukunft andersartiger Welten zu, welche mit unserer Welt unsichtbar sowie untrennbar verbunden sind. Das rätselhafte Werk beginnt als eine Kosmologie (Bd. 1), geht zur Analyse der russischen Geschichte und Kultur über (Bd. 2) und wird durch das Bild der Gegenwart und die Zukunftsvisionen des Autors (Bd. 3) abgeschlossen.

Erscheinen darf "Rosa Mira" in Russland erst kurz vor der Jahrhundertwende, lange nach dem Tod Daniils. Es folgen die Übersetzungen ins Englische, Tschechische, Spanische, Japanische und nun die vorliegende deutsche Fassung. Andrejews Name wird führend in der kosmosophischen und historiosophischen Bewegung innerhalb der Russischen Idee, die an das Erbe von Wladimir Solowjew, Nikolaj Fjodorow, Nikolai Roerich, Welimir Chlebnikow, Konstantin Ziolkowskij, Alexander Tschizhewskij und Wladimir Wernadskij anknüpft. Das Anliegen dieser Bewegung besteht in der Verbindung der Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften mit der Religion, den geistig-ethischen Perspektiven der Menschheitsentwicklung sowie in der Synthese der Philosophie des Westens mit dem spirituellen Denkkonzept des Ostens. In Deutschland wird das Werk in die Rubrik "Neue Mythologie" eingeordnet.

Mit gleichermaßen großem Respekt wird Daniil Andrejew und seine leidvoll geschaffene Verkündungsschrift von den Liberalen des Westens, Anhängern des religiösen Pluralismus bis hin zu den Philologen aufgenommen. Aber was fasziniert an diesem Werk Tausende von Lesern? Trotz vielen Neubegriffen entsteht vor uns ein logisch aufgebautes Panorama der Welten. Das Gute und das Böse erscheinen in einem neuen Licht. Die beseelte Welt der Tiere und Pflanzen, die universelle Weiblichkeit, die Mission eines Künstlers, eines Politikers, eines Menschen, eines jeden von uns, - das alles gewinnt an Tiefe. Und letztlich die Rosa Mira selbst, im engeren Sinne des Wortes jene ethische Instanz, die nach der Vision des Autors die Führung über die vereinigte Menschheit der Zukunft übernehmen sollte...

Mögen die Gedanken dieses Buches, unter dem schweren Druck der Zeit erfasst und zu einem Aufruf an die Menschheit verdichtet, auch Ihnen neue Anregungen geben!

Rosa Mira, Bd. 2
Vor uns liegt die Analyse der russischen Geschichte und Kultur, der Daniil Andrejew 4 Teile seines Manuskriptes (Bücher VII bis X) widmete.

Die Kosmologie Daniil Andrejews (s. Bd. 1) findet im vorliegenden 2. Band des Werkes ihre Umsetzung. Der Autor analysiert die Geschichte Russlands bis zur Regierungszeit seines letzten "gesegneten Zaren" (Alexander I, Kapitel "Die Heldentat"). Wie entstand dieses Riesenreich, was ist seine Mission in Europa und auf der planetaren Ebene, das Ringen welcher Kräfte verbirgt sich hinter seiner widersprüchlichen Entwicklung? Daniil gibt darauf eine neue, metahistorische Antwort.

Neu ist auch seine Sicht auf die Kunst. Der wahre Künstler ist somit ein "Bote", ein Wanderer zwischen den Welten, ein Vermittler der Erkenntnisse, die auf den oft tragischen transphysischen Reisen gewonnen werden. Zu den Juwelen des Buches zählen zweifellos die Kurzbiographien einiger russischer Künstler und die Betrachtung ihrer Meisterwerke (so vor allem der Abschlusskapitel "Der Fall des Boten" über Alexander Blok).

Rosa Mira, Bd. 3
In deutscher Fassung erscheinen hiermit die unserer Gegenwart gewidmeten Abschlusskapitel des Werkes "Rosa Mira".

Der Autor schließt „Rosa Mira“ mit der Analyse seiner Gegenwart ab. Sowohl die Kräfte des Lichts als auch die finstren Mächte richten ihre Bemühungen auf die Vereinigung der Menschheit aus. Doch ihre Vorstellung von der vereinigten Menschheit ist grundverschieden. Unter dem Aspekt jenes transphysischen Ringens werden die kommunistische Doktrin und die Gestalten von Lenin und Stalin betrachtet. Weiterhin vergleicht der Autor zwei „finstre Hirten“ Stalin und Hitler und geht zur Analyse der spannungsbeladenen Nachkriegszeit über. In der Hoffnung darauf, dass der 3. Weltkrieg abzuwenden ist und dass die Vereinigung der Menschheit unter der Führung einer ethisch-religiösen Instanz möglich ist, endet sein Lebenswerk: dem Buch XI folgt – auch im maschinenschriftlichen Original – das Datum der Fertigstellung: 5. Juli 1958.

Bis zum 12. Oktober 1959 arbeitet Daniil Andrejew jedoch an der „Rosa Mira“ weiter und fügt nun das Buch XII hinzu, das seine Zukunftsvisionen enthält. Eine Förderung der bislang schlummernden geistigen Fähigkeiten und der edlen Eigenschaften des Menschen, bautechnische und geopolitische Maßnahmen zur Verwandlung des Planeten in einen Garten, gelebte Brüderlichkeit, religiöse Weihehandlungen und die Architektur der Zukunft beschäftigen des Autors. Die zwei letzten Kapitel (Deutung der Apokalypse und der darauf folgenden Erleuchtung der Erde) ergänzen die Kosmologie Daniil Andrejews und vereinen somit das Ende mit dem Anfang des Werkes.