Kurzbeschreibung
Siyabonga - 2 CDs mit Begleitbuch
Die Welt zum Mitsingen!
Matthias Gerber und Karin Jana Beck
62 Kraftlieder und Volkslieder aus aller Welt
Beschreibung
Siyabonga - 2 CDs mit Begleitbuch
Die Welt zum Mitsingen!
Matthias Gerber und Karin Jana Beck
62 Kraftlieder und Volkslieder aus aller Welt
DoppelCD mit Kraftliedern und spirituellen Chants aus allen Kontinenten
und einfachen Volksliedern - vorwiegend aus Europa. Alle 62 Lieder
lassen sich in kurzer Zeit mit singfreudigen Männern, Frauen,
Jugendlichen und Kindern lernen und singen. Im 96-seitigen Booklet
finden sich alle Texte und Akkorde, sowie Hintergrundinfos zu den
Liedern.
Mit zusätzlichen weiterführenden Quellen von Kraft-
und Volksliedern ist SiyaBonga eine kleine Schatztruhe für
singbegeisterte Menschen.
Das Vorwort von David Lindner:
Die Lust zu singen
Als ich mit Wolfgang Bossinger an der Neuauflage seines Buches
„Die heilende Kraft des Singens“ arbeitete, fragte
mich Wolfgang, ob ich nicht Interesse an einem Produkt aus der Schweiz
hätte, das sehr im Geiste seines Werkes über die
Wirkung des Singens stand. Kaum hatte ich meine Neugier mitgeteilt, da
bekam ich schon Post von Matthias Gerber und Karin Jana Beck, eine
Doppel-CD mit einem kleinen Büchlein: SiyaBonga, von den
beiden in der Schweiz im Selbstverlag veröffentlicht.
Im den ersten Momenten des Hineinhörens in die SiyaBonga-CDs
dachte ich „uih, das klingt aber technisch nicht sehr
rein.“ Nun hatten wir bei fast allen bisherigen
Traumzeit-Produktionen gerade auf einen sehr exquisiten Studiosound
Wert gelegt - so nahm ich den Sound von SiyaBonga natürlich
kritisch wahr.
Doch schon beim zweiten, spätestens beim dritten Lied
passierte etwas: Ich hatte das Gefühl, ich sitze neben den
Musikern, neben der Sängerin. Das spielte jemand
Schifferklavier und sang frei heraus von der Seele Lieder, die mich
ergriffen. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich in fernen
Ländern mit fremden Menschen an Gasthaustischen sitzen und
singen. Ich ging mit Zigeunern übers Land und sang. Ich war
Gast auf Hochzeiten, deren Sprache ich nicht verstand – aber
ich sang Lieder mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft.
Die Lieder auf den CDs klangen einfach so, wie sie klingen, wenn man
dabei ist. Nicht nach Studio, nicht nach Probenpräzision,
nicht nach Konzertsaal. Sie klangen wie das Leben. Und so stieg,
während ich den Liedern lauschte, ein unmittelbares Kitzeln in
mein Herz und meinen Bauch, und ich begann, die Lieder mitzusingen. Und
in meiner Vorstellung tanzte ich mit fremden Menschen an fremden Orten
und feierte und sang. Und überall war ich willkommen. Und
überall war ich daheim.
Und da wusste ich, SiyaBonga gehört in den Traumzeit-Verlag.
Denn SiyaBonga ist voller Lust und Liebe und lädt ein zu
singen und singend die Welt zu bereisen und doch überall
daheim zu sein. Wahrlich: Traumzeit.
CD 1: Kraftlieder und spirituelle Chants aus
* Südafrika, Tansania, Nigeria,
Äthiopien & Kenya
* Brasilien
* Nordamerika (indianisches)
* Südsee, Neuseeland, Australien
* Indien
* der Sufis
* der Christen
* sowie Jüdisch-chassidisch
CD 2: mit Volkliedern aus:
* Israel
* der Roma/Zigeuner
* der Slawen
* aus Spanien
* aus Irland, Schottland und England
* aus Lappland
* aus Deutschland und der Schweiz
* aus der Mongolei, von den Maori und
weitere ...
Begleit-CD zum Buch mit CDs Für Mitsinger,
Chorleiter, Musiklehrer ...
Zu Siyabonga gibt es noch eine Begleit-CD mit einzeln aufgesungenen
Stimmen.
Die Künstler:
Matthias Gerber und Karin Jana Beck
Karin Jana Beck mit eigenen Worten:
Kunst- und Ausdruckstherapeutin M.A., Primarlehrerin, Kunstausbildung
F+F, Shamanic Counselor CSC,
Stimm-, Musik- und Bewegungsarbeit, Heilgesang, Ritual- und
schamanische Heilarbeit, Lebens- und Sterbebegleitung
Lebenserfahrungen und beruflicher Weg
Geboren 1965, wuchs ich in der Innerschweiz am Ägerisee auf.
Der nahe Bezug zur Natur war heilsam und unterstützte mich
darin, meiner eigenen Wahrnehmung und meinen Sinnen zu vertrauen. Beim
Musizieren und Singen konnte ich meinen Gefühlen Ausdruck
geben und meine Stimmungen verwandeln.
In der langen Schulzeit kam meine Seele trotz erfolgreichen Leistungen
nie ganz auf ihre Rechnung, denn der Zauber des Lebens fehlte in den
meisten Lerninhalten.
Nach einer Primarlehrerinnen- und Kunstausbildung (F+F) gab ich einige
Jahre Schule und engagierte mich im ausdruckspädagogischen
Bereich (Zirkusanimation an verschiedenen Volksschulen,
Theaterentwicklungen, Bühnenbilder, Schreibwerkstatt) und als
freischaffende Künstlerin (Naturskulpturen,
Theaterperformance, Theatermusik, Installationen). Bei der wachsenden
gesellschaftlichen Leistungsorientierung versuchte ich als Lehrerin,
die Einzigartigkeit, die Stärken, die Kreativität der
Kinder und die Gemeinschaft in der Klasse zu unterstützen.
Später arbeitete ich als Kunst- und Ausdruckstherapeutin
(Studium in CH/USA) mehrere Jahre mit erwachsenen Menschen mit einer
geistigen Behinderung (Stiftung zur Palme Pfäffikon) und in
der Psychiatrie (Psychiatrie Wetzikon, Psychiatrie des Kantonsspitals
Luzern, Gerontopsychiatrie Hegibach PUK Zürich).
Daneben begleitete ich Kinder im sonderpädagogischen Bereich
(Stütz- und Förderunterricht) und bot
ausdrucksorientierte Spieltherapie (Gruppen und Einzelsetting)
für Kinder mit (Lern)Blockaden und/oder auffälligem
Verhalten an.
Neben der Therapiearbeit arbeitete ich in der Eltern- und
Erwachsenenbildung: Elternbildung Winterthur und andere
EB-Institutionen (Seminare und Referate zum Thema Entwicklungsbedingte
Kinderängste – Wenn Ängste stark machen) /
Workshops und Tagungskoordinationen (Männer-Frauen-Begegnung,
Suchtprävention). In dieser Arbeit erhielt ich viel
Inspiration durch das Zusammenleben mit meiner Tochter Aila (*1990) und
mit meinem Lebenspartner.
Lebens- und Sterbebegleitung
Seit 1993 begleite ich Menschen in ihrer spirituellen und
kreativen-schöpferischen Entwicklung, in Lebenskrisen,
Herausforderungen, Übergängen, in Ritualen (von
Schwangerschaft bis zum Tod), im Wecken der eigenen
Selbstheilungskräfte, in der Suche nach Kraft und biete
verschiedene Stimmseminare (heilende Stimme, Stimmentfaltung,
Kraftlieder, Obertongesang, Chorprojekte) und Ritualseminare an. Seit
1997 arbeite ich freiberuflich in meiner Praxis in Winterthur, in
Seminarhäusern, in der Natur und in unserer mongolischen Jurte.
Gemeinsam mit meinem Mann, Matthias Gerber, spiele ich seit 1994 mit
Duenda Folk- und Ritualmusik an beseelten Festen.
Ich engagiere mich im Verein «Fährfrauen»
(www.faehrfrauen.ch), welcher das Thema Sterben und Tod wieder in
unsere Kultur integrieren möchte. Ich bin am Aufbau eines
Fährfrauen-Chores beteiligt, welcher Menschen im
Übergang vom Leben in den Tod, bei Totenwachen, bei der
Kremation oder an Bestattungsritualen begleitet, auch unter Einbezug
der Angehörigen.
In meinem Leben habe ich schon viele Verluste und Begegnungen mit dem
Tod erfahren (Hausbrand, wo ich alles Materielle verloren habe,
eindrückliche Sterbebegleitungen von nahen und fremden
Menschen, eigene Nahtoderfahrung, Wandlung bei körperlichen,
gesundheitlichen Krisen, Verluste von sehr lieben Menschen). Dieser
Lebensschule bin ich sehr dankbar, denn sie lässt mich das
Hier-Sein farbig und kostbar erleben.
Die Verbindung von Spiritualität und der eigenen
Kreativität und Schöpferkraft leitet mich in meinem
Alltag und in der Arbeit.
Matthias Gerber mit eigenen Worten:
Gymnasium Interlaken Matura Typ B (sprachlich), Uni Bern / Bernischer
Sekundarlehrer phil. I, Jugendarbeiterausbildung Luzern (heute:
Soziokulturelle Animation), Transaktionsanalyse / Beratung, Kunst- und
Ausdruckstherapeut M.A. (ISIS, EGIS, Lesley College, Cambridge / USA)
und vielfältige Kurs- und Weiterbildungserfahrungen in
Schamanismus (u.a. Carlo Zumstein Seminare), Ritualarbeit (Malidoma und
Sobonfu Somé), Stimm- und Körperarbeit, Massage,
Geomantie, Selbsterfahrung in div. Methoden humanistischer Psychologie
Lebenserfahrungen und beruflicher Weg
Geboren 1955, wuchs ich in einer vierköpfigen Lehrersfamilie
am Thunersee im Berner Oberland auf. Die Nähe von See und
Bergen schätzte ich sehr. In der Schul- und Studiumszeit, in
der ich ohne Probleme und Stress durchkam, kam meine Seele
rückblickend dennoch nicht auf ihre Rechnung. Ich
hätte noch andere Nahrung gebraucht als diesen Schulstoff, den
ich so leicht verarbeitete.
Nach drei Jahren Arbeit als Sekundarlehrer zog es mich als
Strassenmusiker mit einem andern Folkmusiker ein halbes Jahr durch
grosse Teile Europas. Folkmusik begleitete mich von da an als Mitglied
verschiedener Formationen (Zuberbass, Mosaic,
Mixtüür).
Eine intensive Selbsterfahrungszeit, in der ich viel von dem in der
Schule vermissten Lebenswissen gewann, liess mich auch beruflich nach
neuen Feldern suchen; es folgten mehrjährige Anstellungen als
Betreuer in therapeutischen Gemeinschaften im Sucht- und
Psychiatriebereich, als Jugendarbeiter in offener Jugendarbeit und als
Erwachsenenbildner im Erwerbslosenbereich. Längerdauernde
Praktika in Kunst- und Ausdruckstherapie.
Ende der 80er-Jahre begann mein starkes Interesse und Engagement in der
Männerarbeit. Zuerst gründete ich eine sich selbst
organisierende Männergruppe. Da spürte ich bereits,
was mich noch heute fasziniert: Zeiten nur unter Männern
stärken mich auf geheimnisvolle Weise. In der Folge setzte ich
viel Energie und Zeit in die Männerarbeit (zu Beginn fast
ausschliesslich ehrenamtlich): Aufbau des Männerbüros
Bern im Team, Koordination der MännerBildung Bern, Mitarbeiter
in vielen Fachgruppen zu geschlechtsspezifischen Fragen, Mitarbeit
MännerSache Zürich, Vemetzungsarbeit
gesamtschweizerisch betr. Männerinitiativen, Mitorganisator
der grossen Männer-Kultur- und Fachtagung
«Zukunftsmänner –
Männerzukunft» (1998), Koordination der grossen
Veranstaltungsreihe «Aktion Männergsund»
(mit Kulturtournee, grosser Tagung und Vernetzung in der ganzen
Deutschschweiz) im 2002 (zusammen mit Alfred Arm), Beratung und
Coaching von Männern seit 1996, Initiator des
Männer-Frauen-Projektes tschátschó
(1999). Elternbildung / Väterkurse für verschiedene
Anbieter.
Seit 1999 arbeite ich selbständig – und bin in
folgenden Feldern tätig:
· Folkmusik aus Europa und Kraftlieder aus der ganzen Welt,
Musik an beseelten Festen (Geige + Gesang)
· Männerarbeit: Fortlaufende geleitete
Männergruppen + Begleitung / Coaching einzelner Männer
· Journalismus: regelmässig Texte für
Magazin Spuren + männerzeitung, zu Themen wie Folk, Ethno,
World-Musik, spirituelle Wege, Männer (und Frauen)
· Organisator: z.B. einer grossen Deutschschweizer
Männertagung, 2002, in Winterthur, einer wöchigen
Tournee der ungarischen Zigeunermusikgruppe Kanizsa Csillagai im 2003
sowie von mehreren Seminaren mit Malidoma Somé in der
Schweiz.
· Musikpromotion: Organisation von Tourneen mit
ausländischen Gruppen (immer mal wieder)
Gemeinsam mit meiner Frau, Karin Jana Beck, spiele ich seit 1994 mit
Duenda Folk- und Ritualmusik an beseelten Festen.
Ehrenamtlich engagier(t)e ich mich für Begegnungs- und
Kulturprojekte in meinem Wohnumfeld: «Dance Free
Winterthur» – eine Barfussdisco, «Dorf in
der Stadt, Winterthur», ein Vernetzungs- und
Gemeinschaftsprojekt ...
Ich lebe seit 1995 mit meiner Partnerin Karin Jana Beck und deren
jugendlicher Tochter Aila in Winterthur. In unserem Garten steht eine
mongolische Jurte, die schon viel schöne kleine
Anlässe erlebt hat: indische Sitarmusik,
Mongolei-Filmreisebericht einer Frau, Märchennachmittage,
Teegeschichten mit Spuren-Verleger Martin Frischknecht, Taufen, andere
Rituale ...



