Kurzbeschreibung
Dickerhoff, Heinrich (Hg.)
Keltische Märchen
Lassen Sie sich von der bedachten schönen Auswahl dieser keltischen Märchen in die gälische Welt und ihre Anschauungen entführen.
Beschreibung
Dickerhoff, Heinrich (Hg.)
Keltische Märchen
Sonderausgabe
Hardcover, 192 Seiten, 14 x 22 cm
Erscheinungsdatum: 2006
ISBN 3-89875-180-5
Voller Poesie und Spiritualität erzählen diese Märchen von Gefahren und Aufbruch, von Glück und Heimkehr in einer Zeit, die uns heute wieder nahe ist. Sie sprechen von der Anderswelt, von Feen, Elfen und magischen Zauberkräften.
Wollen Sie lernen, Märchen selbst zu erzählen? Mit den einfühlsamen Anweisungen des Autoren wird Ihnen das gelingen.
Wer einmal eine professionelle Führung in einer Kunsthalle mitgemacht hat, und anschließend begeistert neue Dinge in alten Bildern erkennen konnte, dem sei dieses Buch der keltischen Sagen besonders ans Herz gelegt. Vor- und Nachgedanken hat Heinrich Dickerhoff bei jedem Märchen. Vorher gibt er Auskunft über ihre Art und Ratschläge, wie die Märchen am besten zum Besten zu geben sind, nachher deutet er sie uns, und seine einfühlsamen, belesenen klugen Ansichten bereichern unsere eigenen auf jeden Fall. Wer sich aber nicht ständig aus der märchenhaften Stimmung der Geschichten reißen lassen möchte, überblättere zunächst die kursiv gedruckten Anfänge und das Nach-gedachte. Die Aspekte, die ein männlicher Märchenerzähler aufführt, unterscheiden sich von denen weiblicher Erzählerinnen. Auch hier eine Ergänzung zu anderen Märchenbüchern, sind doch viele von Frauen zusammengetragen. Im keltischen Raum sind die Geschichtenerzähler so hoch angesehen, dass auch Männer dieser Beschäftigung nachgehen, vergleiche mit dem Harfenspiel drängen sich hier auf. Gleich mit Paddy, dem ersten Märchenhelden, schlägt Herr Dickerhoff den Bogen zum Thema Erzählen. Wie ungeliebt ist man, wenn man so schüchtern und innerlich leer und gehemmt ist, dass man die Gesellschaft nicht unterhalten kann – auch heute noch: Wer nichts zu erzählen hat auf Parties, wird allein in der Ecke stehen gelassen. Wie viel schlimmer war das wohl früher, als der Gast aus der Fremde noch das einzige Medium aus der weiten oder nahen Welt war, das man im Haus hatte - keine Zeitung, kein Radio, kein Fernseher - und entsprechend hoch die Erwartung an den Besucher war. Der Autor liefert Ihnen tiefsinnige, wundersame, ungewöhnliche Geschichten, so kann Ihnen das Schicksal eines Paddy erspart bleiben. Lassen Sie sich von der bedachten schönen Auswahl dieser keltischen Märchen in die gälische Welt und ihre Anschauungen entführen.



